Wir stellen uns vor (Meltem & Emre aus München)

      Hallo Meltem,
      auch von mir ein herzliches Willkommen hier im Forum.
      Ja der Druck kann immer wieder schwanken. Ob eine Erkältung auch darunter fällt, weiß ich nicht, aber möglich. Nicht unterschätzen sollte man die psychische Belastung, die in der Klinik im Wartezimmer oder überhaupt vor einer medizinischen Untersuchung da ist. Als Mama muss ich auf meine Tochter immer ein wenig beruhigend einwirken. Ich denke, mentaler innerer Druck wirkt sich auf viele körperliche Bereiche aus: der Blutdruck und der Puls steigen ja auch, wenn wir uns aufregen. Viel Zeit einplanen, Gelassenheit versuchen, ein schönes Spiel mitnehmen... Wartezeit kann auch Kuschelzeit sein, die zusätzlich zur Verfügung steht (wenn auch so nicht gewollt).

      Zur Frühförderung kann ich nur raten. Ich hatte 2 meiner Kinder in der Frühförderung. Das war eine tolle Zeit.Immer wenn ein Kind aufgrund des eingeschränkten Sehens z.B. in der Entwicklung verzögert oder auch nur davon bedroht ist, sollte es Frühförderung bekommen (SGB IX, § 46 und § 30). Auch der Kinderarzt sollte davon Kenntnis haben... Also nicht zögern und sich informieren. Und ansonsten Ruhe bewahren, was den Druck betrifft. Gewisse Schwankungen wird es immer geben. Erst wenn er lang anhaltend zu hoch ist, sollte was zur Senkung geschehen.

      Ich wünsche dir viel Mut und Kraft!
      LG Manon
      Man sieht nur mit dem Herzen gut, das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar. ^^
      Guten Abend,
      Willkommen hier bei uns im Forum.
      Mit dem Augendruck, das ist so eine Sache... der kann natürlich schwanken. Eine Messung alle paar Wochen ist auch nur eine Momentaufnahme. Nach einem anstrengenden Tag kann das auch mal höher sein. Schaut mal, wie es in 6 Wochen ist. Bei 21 muss man noch nicht besorgt sein, aber wenn man den Druck mit Tropfen senkt, ist das sicher nicht verkehrt. Vorsicht ist besser... Wie wurde denn der Druck gemessen? War das eine Narkoseuntersuchung?
      Weil wir hier immer mal auf der Suche nach Ärzten sind, die sich mit kongenitalem Glaukom auskennen, wäre interessant, welcher Arzt operiert hat? Weißt Du zufällig, ob da öfter Kinder mit Glaukom behandelt werden?
      Was die Frühförderung angeht, so kann ich Euch nur dazu ermutigen, das zu beantragen. Ob Ihr das bekommt, hängt vor allem von dem ärztlichen Gutachten/Sehvermögen ab. Das ist auch in jedem Bundesland anders geregelt. Versucht es einfach und sprecht vorher mit dem Augenarzt. Ich hab mal zwei Links rausgesucht für weitere Infos:
      anderes-sehen.de/chancengleichheit-erreichen/fruhforderung/
      bebsk.de/erste-schritte-kinder…es/fruehfoerderungen.html
      Oder ruft einfach bei der Frühförderstelle in Eurer Stadt an, die helfen Euch sicher auch gern.
      Wir haben das als sehr positiv für die ganze Familie erlebt und können nur dazu raten, das zumindest zu beantragen. Als Eltern lernt man auch noch recht viel über die Situation des Kindes. Unsere Tochter hat sich immer sehr auf die Besuche ihrer Frühförderin gefreut und auch die Geschwister wurden mit eingebunden und haben davon profitiert. Es ist einfach wertvolle Zeit für alle! Versucht es einfach mal.
      Viel Erfolg und haltet uns gern auf dem Laufenden,
      Heike

      Wir stellen uns vor (Meltem & Emre aus München)

      Hallo Zusammen,

      ich bin heute auf dieses Forum gestoßen und bin froh, dass ich eine Plattform zum Austausch gefunden habe. Ich heiße Meltem, bin 36 Jahre und lebe mit Mann und Kindern (3,5 & 11 Jahre) in München.
      Mein Sohn, Emre, ist mittlerweile 3,5 Jahre alt. Sein Glaukom wurde mit 4 Monaten festgestellt und in München an der LMU operiert. Beide Augen hatten einen Druckwert von über 40.
      Seit den OP´s sind wir regelmäßig zur Kontrolle. Wir mussten knapp 1 Jahr nach den OP´s noch 1 Jahr Trisopt tropfen, danach konnte er den Druck eigenständig regulieren. Mittlerweile hat er auf beiden Augen -5 Dioptrin, mit der Brille kommt er gut zurecht. Bis zur letzten Kontrolle, am 12.03.18 waren alle Kontrollen unauffällig, der Druck war immer im absoluten Normalbereich. Jetzt am Montag war der Druck links 11 und rechts 21, was zur Folge hat, dass wir rechts nun wieder tropfen müssen. Erst einmal 6 Wochen und dann wieder Kontrolle. Das ist so unfair, er hat 5 Stunden in der Klinik so tapfer durchgehalten und alle Untersuchungen ohne Murcks über sich ergehen lassen und dann sowas :( Ich hoffe nur, dass es irgendwie eine tagesabhängige Ursache hatte und wir nach 6 Wochen gute Nachrichten erhalten und ohne Tropfen weiter machen können.
      Kann das sein, dass es einfach nur an dem Tag so hoch war? Er ist leicht erkältet, kann das den Druck beeinflussen? Diese Fragen stellt man in dem Moment nicht, weil man einfach nur heim will, nach dem langen und anstrengenden Tag.
      Was hat es mit der Frühförderung auf sich, von der ich hier ab und zu lese? Für wen kommt das in Frage?
      Irgendwie komm ich mir zu wenig informiert vor. Deshalb bin ich grad ganz froh, dieses Forum gefunden zu haben.

      Ich danke jetzt schon mal, für eure Antworten und freue mich auf regen Austausch.

      Liebe Grüße

      Meltem & Emre